
Die Suche nach der perfekten Batterie für die Mobilitätswende hat einen neuen Meilenstein erreicht. Einem interdisziplinären Team am Institut für Festkörperphysik ist es gelungen, einen Prototyp zu entwickeln, der auf einfachem Natriumchlorid – besser bekannt als Kochsalz – basiert. Während herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus auf teure und umweltkritische Rohstoffe wie Kobalt und Lithium angewiesen sind, nutzt die neue Technologie im Überfluss vorhandene Materialien.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer neuartigen Nano-Strukturierung der Anode. Durch diese molekulare Architektur können sich die Natrium-Ionen deutlich schneller und dichter bewegen als in bisherigen Versuchsaufbauten. In ersten Laborberichten ist die Rede von einer Energiedichte, die aktuelle Spitzen-Akkus um bis zu 85% übertrifft. Für die Praxis bedeutet das: Elektrofahrzeuge könnten künftig mit kleineren, leichteren Batterien ausgestattet werden und dennoch deutlich weiter fahren.




